
Am Donnerstag, dem 21. September
2006 war der internationale Tag des Friedens. In allen Hauptstädten
der Welt gab es Manifestationen. In Amsterdam geschah das auf dem
Dach des wissenschaftlichen Museums NEMO unter einer Lichtpyramide.
Ab 21.00 Uhr schossen 4 kräftige Laser von den Ufern des Oosterdoks
ihre Strahlen ins Universum. Sie kreuzten einander über dem Dach
von NEMO, auf dem sich alle Amsterdammer versammelden die sich für
Frieden und Vertragsamkeit entschieden. Vertreter aller Kulturen und
Religionen wurden eingeladen. Mittels gemeinsam zu meditieren, singen,
musizieren und zu tanzen, entstand unter der Lichtpyramide ein einzigartiges
Zusammensein vom „multikulturellen“ Amsterdam. Dies sollted
ein Beispiel sein für alle Gebiete in denen gewisse Bevölkerungsgruppen
sich gegenseitig bekämpfen.
Der jiddische Name für Amsterdam „Mokum“ kommt schon
seit Jahrhunderten seiner Bedeutung als „sichere Ort“
nach. Die Lichtpyramide über NEMO, das Dach von Amsterdam, bezeichnet
die Einheit unserer Stadt. Letztendlich soll auch ein Lichtpyramide
über den Dächern der Altstadt von Jerusalem erscheinen.
Bisher gibt es noch keine Zustimmung dafür. Deshalb organisiert
Rob Schrama in nächster Zeit in verschiedenen Hauptstädten
allerlei Lichtmanifestationen zusammen mit deren Bewohnern um so zu
zeigen dass es möglich ist in Frieden miteinander zu leben.