Aus Eckpfeilern
die sich um die Stadtmauer von Jerusalem herum befinden, schiessen vier
kräftige Laser ihre fluoriszierenden Strahlen ins Universum hinaus.
Sie kreuzen einander in mehr als 800 Meter Höhe überhalb der
Altstadt. Genau unter dem Mittelpunkt dieser Lichtskulptur, wo das christliche-,
jüdische-, moslemische - und armenische Viertel einander kreuzen,
befindet sich eine Dachpromenade die Platz bietet für ein paar
tausend Besucher. Auf dem Weg in ein hoffnungsvolles Neujahr mit Frieden,
überkuppelt die Lichtpyramide das jüdische Lichterfest, das
christliche Weihnachtsfest und das Ende des islamischen Ramadans.
Unter der Lichtpyramide können diese heiligen Feiertage gemeinsam
gefeiert werden. Zum Beispiel durch Gebete, Meditationen, Gesang und
Musik, oder durchs miteinander Teilen von Essen und Trinken, entsteht
eine Atmosphäre von Zunäherung und Verständnis. Es entfaltet
sich positive Energie, die Hoffnung und Trost gibt und den Frieden in
den Herzen der Menschen wachsen lässt.
Wenn es den Palästinensern und Juden gelingt um in der Nacht in
Einigkeit unter der Lichtpyramide zu leben, muss das tagsüber auch
möglich sein. Die Anwesenheit des Militärs erübrigt sich
dann. Die Altstadt als Ganzes ist ein Heiligtum, ein Tempel Gottes.
In Seiner Stadt soll Frieden herrschen und das erreicht man nur dadurch
dass man den Stachel aus dem Konfliktherd zieht: die Herrschaft über
das Alte Jerusalem. Gebt die Stadt frei an Gott und erkennt keine andere
Autorität an als die des Allmächtigen. Dies öffnet den
Weg zu einem unverteilten Jerusalem als Hauptstadt sowohl von Israel
als auch von Palästina.
Aufruf
für Frieden auf Erden
Der Terrorismus würde wie Schnee vor der Sonne
schmelzen wenn die daran zugrunde liegenden Probleme gelöst würden.
Der Stachel des Bösen und der Wut von heute steckt in einem sehr
kleinen Gebiet, nur ungefähr einen Quadratkilometer gross: der
Altstadt von Jerusalem. Ihr Status muss so verändert werden, dass
alle beteiligten Parteien die um ihre Regierungsmacht streiten sich
damit versöhnen können. Ein Brand über die ganze Welt
könntet verhindert werden, wenn man an diesen besonderen Ort Frieden
schafft. Wenn wir alle dort unsere positive Energie bündeln und
zusammenbringen kommt der Weltfrieden von selbst.
Ich rufe darum Frauen aus der ganzen Welt auf um nach Jerusalem zu kommen.
Kommt in Scharen und bringt eure Wärme und Energie in diese Stadt.
Ein immenser öffentlich zugänglicher Komplex von Dächern
steht für euch offen, wo ihr zusammen meditieren, singen, Musik
machen könnt und Workshops geben für den Frieden. Jerusalem;
öffne deine Türen für die Frauen, gib Ihnen Begleitung
und ein Dach überm Kopf. Weibliche Energie ist nötig um Frieden
zu schaffen. Eigentlich gibt es genug Kontakte über Frauengruppen,
der Friedensbewegung und über spirituelle Netzwerke hier und im
Mittleren Osten, um einen menschlichen Energiestrom nach Jerusalem in
Gang zu setzen. Benutzen Sie ihren Urlaub um einen Beitrag an dieser
Friedensmission zu liefern.
Männer, seid solidarisch und kommt mit nach Jerusalem. Lasst uns
alle durch Meditation Ruhe in dieses gequälte Gebiet bringen und
Trost und Hoffnung für Ihre Bewohner. Musiker und Dichter aus allen
Ländern: eure Anwesenheit wird sicher einen Beitrag zur Versöhnung
liefern. Die Regierungsleiter der Welt können dem Beispiel folgen
uns sich treffen für Stille und Dialog. Der Komplex von Plätzen
oberhalb der Stadt, mit Aussicht auf all deren Heiligtümern, garantiert
einen direkten Kontakt mit dem Allmächtigen der es wünscht,
dass Seine Stadt auf Erden erhalten bleibt und eine Stadt des Friedens
wird. Die ganze Altstadt ist Sein Tempel. Stellt den Konflikt über
ihre Herrschaft ein und gebt die Stadt frei an Gott. Dies öffnet
den Weg zu einem unverteilten Jerusalem als Hauptstadt von Palästina,
Israel und der ganzen Welt.
Im Herbst des Jahres 2000 war Rob Schrama zu Gast bei der Academy of
Jerusalem, einer Organisation von erleuchteten Häuptern aus der
ganzen Welt, die Lösungen anreichen wollen für ein unverteiltes,
friedsam zusammenlebendes Jerusalem als Hauptstadt von sowohl Palästina
als auch Israel.